Selected Discography     

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This Is Pryde
"Be Proud Be Humble Be Respectful" (2003)
Aufgenommen in Hamburg




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Ayak
"Voices In My Head" (2002)
Aufgenommen in Lübeck für Polydor
Mark Smith bass & git & keys, Jost Nickel drums & percussion, Illvibe cuts



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Jan Josef Liefers
"Oblivion" (2002)
Aufgenommen in Hannover für EMI Records




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Matalex
"Freedom" (2001)
Aufgenommen in Köln für Lipstick Records
Jean Paul Bourelly git & voc, Alex Gunia git, Mat Junior keys, Arnd Geise bass, Jost Nickel drums


Wer bei dieser neuen Matalex-Produktion aus dem Nirvana heraus Regie führte, ist unschwer zu hören. Beim Titeltrack "Freedom" wird die geistig-musikalische Nähe zu Jimi Hendrix noch deutlicher. Das liegt auch an den scharfen Gitarrenriffs von Jean-Paul Bourelly, ein erklärter Hendrix-Fan. Diese Hendrix-Affinität setzt sich bis in kleinste Schlagzeugtakes und swingende Gitarrenarbeit fort. Ein brachialer Funkrhythmus zeigt den Musikern den richtigen Weg an. Jazzrock der besseren Art ist hier zu hören, denn in fast jedem Stück gibt es sehr markante Bezugspunkte. Zwei Livestücke am Ende des Albums zeigen im Falle Matalex, wie im Jazzrock doch noch innovative Schübe möglich sind.

02. Februar 2002  WESTZEIT Text: Klaus Hübner


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MHC
"Love Me Or Leave Me Alone" (1999)
Aufgenommen in Köln für Lipstick Records




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Barry Finnerty
"Space Age Blues" (1998)
Aufgenommen in Frankfurt
Barry Finnerty git, Vinnie Colaiuta, Billy Cobham, Richie Morales & Jost Nickel drums, Anthony Jackson, Neil Stubenhaus, Tim Landers & Arnd Geise bass

Barry Finnerty, Ausnahmegitarrist aus New York, der auf u.a. Billy Cobhams "Flight Time", Miles Davis' "The man with the Horn" und der legendären "Heavy Metal Bebop" der Brecker Brothers mitwirkte, ist auf diesem retrospektiven Album mit 13 feinen Tracks aus den letzten zwanzig Jahren zu hören, die größtenteils noch nicht auf CD veröffentlicht worden sind. Mit Ausnahme des von Barry selbst gesungenen, "zappaesken" Titeltracks handelt es sich um Instrumentalmusik im Bereich Fusion und Funk. Dass es stets schön abgeht, dafür sorgt eine Liste von begleitenden "Rhythmus-Knechten", die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Vinnie Colaiuta, Billy Cobham, Bernhard Purdie, Jost Nickel und Richie Morales (alle "on Drums"), Anthony Jackson, Will Lee, Arnd Geise und Neil Stubenhaus (alle "on Bass") und nicht zuletzt das tolle Team Jost Nickel (dr) und Arnd Geise (b), die mit Finnerty dessen letzte Produktion "Bargain Hunters" für "Hot Wire Records" eingespielt hatten, überzeugen auch in diesem Kontext. Wenn gleich mancher Sound für die heutigen Hörgewohnheiten leicht "old fashioned" erscheint, kann man sich diese Produktion doch mit viel Spaß intensiv anhören, denn solche musikalische Qualität und fantastische Groove-Arbeit überdauern locker noch zwei weitere Jahrzehnte!

Robert Hurasky / Sticks 07-98


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Matalex
"Hasta La Vista" (Maxi Single) (1997)
Aufgenommen in Köln für Lipstick Records




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Matalex
"Proud" (1997)
Aufgenommen in Köln für Lipstick Records
Thomas D. voc, Alex Gunia git, Mat Junior keys, Arnd Geise bass, Jost Nickel drums



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World Drum Festival (1997)
Aufgenommen in Hamburg





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Bargain Hunters (1996)
Aufgenommen in Frankfurt
Barry Finnerty git, Arnd Geise bass, Jon Hammond org, Jost Nickel drums




Bargain Hunters ist nicht nur der Name dieses Projektes, sondern hoffentlich auch eine Name mit Zukunft. Der Hot Wire Inhaber Bert Gerecht hat es mit dieser Scheibe nämlich geschafft, nicht nur den Gitarristen Barry Finnerty aus der Versenkung zu holen, sondern ihm zugleich Deutschlands zur Zeit wohl agilste Rhythmusgruppe zur Seite zu stellen: Arnd Geise am Bass und Jost Nickel am Drumset haben »Special Occasion« an nur einem Tag (unmittelbar nach der Frankfurter Musikmesse) mit Barry Finnerty eingespielt und damit ein zeitloses Musikwerk geschaffen. Das klingt mal soulig, teils leicht funky und hat an gewissen Stellen auch den Blues, aber vor allem zeigt es die Spontaneität und Spielfreude von drei durchaus ebenbürtigen Musikern, die eigentlich nur der recht große Altersunterschied voneinander trennt. Wenn man bedenkt, was die drei bei einer längeren Zusammenarbeit so alles zustande bringen könnten, kann man ins Schwärmen geraten. Special Occasion ist somit sicherlich nicht nur die Bestandsaufnahme eines Tages, sondern hoffentlich ein erster Schritt in die Zukunft für drei wirklich außergewöhnlich gute Musiker.

Heinz Kronberger / Drums & Percussion 11 & 12/96

Diese "Hot Wire"-Studioproduktion bringt Barry Finnerty mit dem deutschen Gespann Jost Nickel (drums) und Arnd Geise (bass) zusammen. Dass diese beiden grooven können, was das Zeug hält, haben sie ja bei der Band "Matalex" schon zu Genüge bewiesen; neben Finnerty selbst an den Keyboards steuert auch Jon Hammond an der Orgel ein entspanntes Bluesfeeling bei. Mit "Special Occasion" macht Barry Finnerty von Neuem klar, dass er ein ausgezeichneter Komponist ist. Seine sieben hier zu hörenden Tracks bewegen sich zwischen Jazz, Funk, Hip-Hop und Blues, und man hört einfach, wie viel Spaß die Musiker an dieser nur eineinhalbtägigen Studiosession nach der Frankfurter Musikmesse gehabt haben. Und so sollte man Bert Gerecht, der diese Scheibe herrlich direkt klingend, produziert hat, den großen Erfolg wünschen, den diese CD wirklich verdient hat.

Robert Hurasky / Sticks 3-96


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BassTalk 4 (1996)
Aufgenommen in Köln





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Matalex
"Jazz Grunge Live" (1996)
Aufgenommen in Rom und Düsseldorf für Lipstick Records
Randy Brecker trp, Alex Gunia git, Mat Junior keys, Arnd Geise bass, Jost Nickel drums


Mit dieser CD, die im wesentlichen unbearbeitete Pultmitschnitte(!) zweier Gigs der 96er Tour enthält, präsentiert sich "Matalex"' in knackigem Soundgewand als eine herausragende deutsche Fusionband von großer Spielfreude und höchster musikalischer Qualität. Außer den "Hits" der "Jazz-Grunge"-CD sind auch einige neue Titel zu hören, wobei in allen Songs die absolute "Tightness" der Gruppe besticht. So bilden Jost Nickel an den Drums im Verbund mit Arnd Geise am Bass stets ein nicht zu erschütterndes Groove Fundament der Sonderklasse, auf dem sich Bandgründer und Gitarrist Alex Gunia sowie Keyboarder Mat Junior nach Herzenslust solistisch austoben können. Das bei über siebzig Minuten Spielzeit selbst Sekunden der Langeweile ausbleiben, liegt an den interessanten, gut ausbalancierten Arrangements voller Ideen, großer Dynamik und den toll aufgebauten Soli -einfach klasse! Mein Anspieltipp: "X-Perience" mit einem vor Ideen sprühenden Drumsolo von Jost Nickel.

Robert Hurasky / Sticks 11-96


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Matalex
"Jazz Grunge" (1995)
Aufgenommen in Köln für Lipstick Records
Randy Brecker, Alex Gunia git, Mat Junior keys, Jeff Andrews & Arnd Geise bass, Steve Smith & Jost Nickel drums


Mit Jazz-Grunge liegt das erste Werk als Band von Matalex vor. Diese Newcomergruppe sind im Laufe zahlreicher Gigs von einem »Projekt« zu einer eingeschworenen Mannschaft gewachsen. Neben dem Gitarristen Alex Gunia sind das Mat Junior an den Tasten, Arnd Geise am Bass und Jost Nickel am Schlagzeug. Diese vier haben mit zwei Gastmusikern, Steve Smith und Randy Brecker, ein wirklich tolles Album eingespielt, das mit Jazz-Grunge keinesfalls eine neue Schublade öffnen will, sondern vielmehr den passenden Titel gefunden hat. Die Gitarre klingt häufig rotzig und frech, was extrem gut zum soliden Fundament der restlichen Truppe passt. Alle vier stehen spieltechnisch auf einem hohen Niveau und eigentlich erwartet man ein solches Album eher aus der New Yorker oder der L.A.-Musikerszene und nicht aus dem Kölner Umland. Jazz-Grunge ist für mich eine der besten Platten in diesem Bereich in den letzten zwölf Monaten und steht ab 22.1.1996 für jeden musikinteressierten Käufer in den Läden. Man kann nur hoffen, dass die Plattenfirma Lipstick die Jungs unterstützt und ihr alle zu den Gigs rennt. Live sind sie nämlich nochmals erfrischender als auf CD.

Heinz Kronberger / Drums & Percussion 1 & 2/96

Jazz Grunge? Wie soll das denn gehen? Ganz einfach: Man gibt der ewig strapazierten Fusion-Jazzrock-Funk-Thematik endlich mal wieder richtig Saft und Kraft, also die gewisse Spur rauher Frechheit des Grunge, ohne die Eleganz und harmonischen Strukturen des Jazz dabei zu vernachlässigen, Diese CD bietet in 12 Kompositionen der beschriebenen Art das exzellente Drumming des talentierten Jost Nickel (u.a. auch Drummer bei "Otto"!), der mit viel Spielwitz und einer Technik zur Sache geht, die den Vergleich mit "internationalen" Kollegen absolut nicht zu scheuen braucht. Bemerkenswert auch, wie banddienlich Jost seine Kollegen zu bedienen weiß und auf unpassende Show-Offs verzichtet. Im Gegenzug wiederum lassen ihm seine Mitmusiker reichlich Freiraum, mit Licks und Tricks zu brillieren, die er sehr geschmackvoll einzusetzen weiß. Darüber hinaus versteht es Jost Nickel im Zusammenspiel mit Bassist Arnd Geise ein stets solides Groove-Fundament abzuliefern, Fazit: eine gelungene Fusion-Produktion der härteren Art.

Axel Mikolajczak / Sticks 3-96


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Triton
"Vivid Dreams" (1995)
Aufgenommen in Köln
Franz Holtmann git, Arnd Geise bass, Jost Nickel drums



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Triton
"Boomerang" (1992)
Aufgenommen in Münster
Franz Holtmann git, Arnd Geise bass, Jost Nickel drums




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